Gut evaluieren (lassen) - Schritt für Schritt

Eine intensive mehrwöchige Einführung in den Ablauf externer Evaluationen aus Perspektive von Auftraggeber*innen und Evaluierenden

Nächster Durchgang: 7.04.-29.06.2026

Beginn der ersten Selbstlernphase: 7.04.2026

Webinar-Termine (je 9:30-12:30 Uhr): 20.04., 4.05., 18.05., 1.06., 15.06., 29.06.

Kurz zusammengefasst

Kurzes und kompaktes Format: Sie investieren pro Modul ca. 5 Stunden, davon 2 Stunden in der Selbstlernphase in freier Zeiteinteilung und 3 Stunden in einem gemeinsamen Webinar, das einmal wöchentlich stattfindet. Zeit-Invest insgesamt: 5*6=30 Stunden.

  • Peer-to-peer-Austausch inklusive: Sie sind eine*r von max. 12 Teilnehmenden aus unterschiedlichen Politikfeldern, sodass Sie auch Ihre eigenen Themen und Fragen in den Kurs einbringen können.
  • Mit zahlreichen Gedächtnisstützen: Das meiste Kursmaterial können Sie sich von der Kursplattform runterladen und auch in Zukunft weiterverwenden.

Das sagen frühere Teilnehmerinnen über den Kurs:

"Ich wollte die Grundlagen der Evaluation noch einmal theoretisch auffrischen und gleichzeitig praktische Einblicke gewinnen – besonders durch den Austausch mit anderen Teilnehmenden. Besonders gut fand ich, dass der Kurs sowohl für praktizierende Evaluator:innen als auch für Personen geeignet ist, die Evaluationen in Auftrag geben, wie zum Beispiel Projektmanager:innen.

Meine Erwartungen wurden voll erfüllt: Neben der theoretischen Wissensvermittlung konnte ich auch tiefere Einblicke in die praktische Umsetzung von Evaluation gewinnen. Besonders hilfreich waren die praktischen Beispiele und Aufgaben – sowohl während der Online-Sitzungen als auch in den Selbstlernmaterialien. Es wurde klar, wie Theorie realistisch in die Praxis übersetzt werden kann und welche Kompromisse dabei oft notwendig sind.

Bisher habe ich die Inhalte vor allem genutzt, um Kolleg:innen davon zu berichten. Langfristig plane ich, eine Handreichung für unsere Organisation zu erstellen, um unser Vorgehen bei Evaluationen zu verbessern. Der Kurs hat mir geholfen, einen guten Überblick über die theoretischen Grundlagen und aktuellen Diskussionen im Feld zu bekommen – aber auch eine realistische Einschätzung dazu, wie diese in der Praxis angewendet werden können.

Ich würde den Kurs allen empfehlen, die neu in das Thema einsteigen oder ihr Wissen strukturiert auffrischen möchten. Er eignet sich auch für diejenigen, die bisher ohne fundierte Kenntnisse ins „kalte Wasser“ geworfen wurden. Mit den Selbstlernmaterialien kann man tiefer in die Materie einsteigen und schnell umsetzbare Erkenntnisse gewinnen. Besonders inspirierend fand ich, dass man auch mit kleinen Anpassungen in Evaluierungsprozessen bereits viel bewirken kann – gerade in kleineren Organisationen, die keine spezialisierten Evaluierungsmanager:innen haben."

Eden Gebregiorgisch (Teilnehmerin 2024)

Referentin Internationale Projektkooperationen und Fundraising, Fairtrade Deutschland e.V.

"In den Kurs bin ich als ziemlicher Neuling in Sachen Evaluation gestartet. Ich wollte wissen, was Evaluation eigentlich genau ist, wie eine gute Evaluation aussieht. Besonders interessiert war ich daran, Handwerkszeug an die Hand zu bekommen, wie Evaluationen anzulegen und zu gestalten sind, um irgendwann selbst Evaluationen durchführen, aber auch um sie besser ausschreiben zu können. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Besonders begeistert hat mich die Fülle und Qualität des zur Verfügung gestellten Materials, eben des Handwerkszeugs. Damit kann m.E. jede/jeder sehr viel anfangen. Spannend war für mich, dass alle Teilnehmenden ganz unterschiedliche Startvoraussetzungen hatten und dass wir alle gleichermaßen von dem Kurs profitiert haben."

Dr. Doris Lemmermeier (Teilnehmerin 2023)

Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg

Dieser Kurs ist für Sie, wenn...

…Sie Evaluationen in Auftrag geben und begleiten oder dies in Zukunft planen,
…Sie sich für eine Karriere als Evaluator*in interessieren,
…Sie bereits erste Erfahrungen mit Evaluation gesammelt haben, Ihnen aber noch der Überblick über Ablauf, Gepflogenheiten und Jargon fehlt,
…Sie nicht die Zeit haben, sich das Wissen autodidaktisch mit Büchern anzueignen oder an einer längeren Block-Veranstaltung teilzunehmen,
…Sie den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen im Bereich Evaluation suchen und Ihr Netzwerk ausbauen möchten.

Die Fortbildung zum Thema Evaluation

  • WARUM WIRD DER KURS ANGEBOTEN?

    Eine externe Evaluation ist ein umfangreicher Prozess, der viel Zeit und Geld kostet. Er beinhaltet zahlreiche organisatorische und inhaltliche Arbeitsschritte und setzt auf beiden Seiten – Auftraggeber*in und Auftragnehmer*in – einiges an Wissen voraus: Wie finde ich geeignete Auftragnehmer*innen? Wie schreibe ich ein gutes Angebot, mit dem ich einen Auftrag gewinnen kann? Welche Ansätze und Methoden muss ich kennen? Was muss ich bei der Durchführung beachten, wenn die Evaluation möglichst nützlich sein soll? Und was macht einen guten Bericht aus?

    Ich lade Sie in dieser Fortbildung dazu ein, sich die Grundlagen eines guten Evaluationsablaufs anzueignen – damit Sie in Zukunft effektiver und effizienter evaluieren (lassen) können.

  • WAS KANN ICH IN 6 MODULEN REALISTISCH LERNEN?

    Der Online-Kurs entspricht vom Umfang her in etwa einer typischen Fortbildung, die an einem Wochenende stattfindet. Mit dem Unterschied, dass wir nicht drei Tage lang non-stop miteinander arbeiten, sondern dass sich Selbstlernphasen und Webinare miteinander abwechseln.

    In den Selbstlernphasen haben Sie Zugriff auf qualitativ hochwertige, exklusive Lernmaterialien. Damit eignen Sie sich die Grundlagen des jeweiligen Modulthemas selbst an. Ganz flexibel: An einem Ort Ihrer Wahl und zu den Zeiten, die Ihnen angenehm sind.

    In den Webinaren müssen wir dann die gemeinsame Zeit nicht mit theoretischen Inputs verbringen, sondern können diskutieren, uns miteinander austauschen und das Gelernte in Gruppenübungen vertiefen.

    Sie bekommen so über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinweg einen fundierten Überblick über den Evaluationsablauf – von der ersten Evaluationsidee bis hin zum fertigen Bericht.

    Nach Kursabschluss können du die Qualität deiner Evaluierungspraxis bzw. der Evaluierungsarbeit Ihrer Organisation ganz neu bewerten. Und Sie haben das nötige Handwerkszeug, um ganz konkrete Verbesserungen rund um den Evaluationsprozess anzuregen bzw. umzusetzen.

  • WAS NEHME ICH DARÜBER HINAUS MIT?

    Noch während der Kurs läuft können Sie das Gelernte schon in Ihrem Arbeitskontext umsetzen und dabei von umfangreichen Arbeitsmaterialien in Form von Checklisten, Vorlagen und Ablaufplänen profitieren. Die meisten Kurs-Materialien (mit Ausnahme der Lehrvideos) lassen sich herunterladen.

    Falls Sie es im Laufe des Kurses nicht schaffen, sich alles anzuschauen, macht das nichts, denn Ihr Zugang zu unserer Plattform ist auch nach Kursabschluss noch 365 Tage lang gültig.

    Zusätzlich kommen Sie mit anderen Auftraggeber*innen und Evaluator*innen ins Gespräch und erweitern so Ihr persönliches Netzwerk innerhalb der Evaluations-Community. Nicht zuletzt profitieren Sie von dem Wissen und der Erfahrung, das in der Teilnehmer*innen-Gruppe vorhanden ist, und lernen ganz unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Evaluation kennen.

    Nach Abschluss der Fortbildung erhalten Sie ein Zertifikat des PME-Campus über Ihre Teilnahme. Das Zertifikat führt sämtliche Module auf und kann Ihnen als Beleg über Ihre neu erworbenen Kenntnisse bei aktuellen und zukünftigen Arbeitgeber*innen dienen.

  • WIE GENAU LÄUFT DER KURS AB?

    Der Online-Kurs ist nach dem Flipped Classroom Modell aufgebaut. Das heißt: Der theoretische Input kommt VOR dem Webinar; im Webinar diskutieren wir dann den Stoff, machen Gruppenübungen und ermöglichen den Erfahrungsaustausch.

    Zu Beginn jedes Moduls erhalten Sie eine einführende Email mit Hinweisen zu Inhalten und Ablauf der Selbstlernphase. Auf der Lernplattform des PME-Campus finden Sie dann schriftliche Selbstlern-Einheiten, Input-Videos, Vorlagen und Checklisten sowie weiterführende Materialien wie Texte und Links. Sie haben in jeder Selbstlernphase je nach Kurs-Terminen eine oder zwei Wochen Zeit, sich mit dem Stoff zu beschäftigen.

    Im Webinar bauen wir dann auf diesem Wissen auf und nutzen die wertvolle gemeinsame Zeit für Diskussion, Austausch und Vertiefung. Für alle Webinare nutzen wir Zoom. Wenn Sie einmal nicht live dabei sein können, zeichnen wir das Webinar auf und stellen diese Aufzeichnung passwortgeschützt für einen begrenzten Zeitraum der Gruppe der Teilnehmer*innen zur Verfügung.

    Wenn Fragen offen bleiben, die im Webinar keinen Platz gefunden haben, steht die Dozentin gerne auch nach offiziellem Webinarende jeweils noch für eine halbe Stunde zur Verfügung.

Kurs-FAQ

Die Teilnahmegebühr für diese Fortbildung zur Evaluation enthält:

  • Teilnahme an 6 Live-Webinaren zu je 3 Stunden (gerne auch mit Austausch und Netzwerken im Anschluss)
  • Zugang zur Kursumgebung auf der Lernplattform des PME-Campus für (mindestens) 365 Tage
  • Mindestens 3 Video-Inputs pro Modul (je ca. 10-15 Minuten)
  • Zahlreiche Handouts/Handreichungen, darunter „Leistungsbeschreibungen/ToR“, „Checkliste partizipative Evaluation“…
  • Zahlreiche Vorlagen, z.B. „Vorlage Mengengerüst/finanzielles Angebot“, „Vorlage Evaluationsmatrix“, „Vorlage Wirkungsmodelle“…
  • Jede Menge weiterführende Links und Materialien zur Vertiefung
  • Teilnahmezertifikat des PME-Campus
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Das Kursprogramm im Detail

  • Modul 1: Grundlagen

    Im ersten Modul lade ich Sie dazu ein, die Evaluation als eine Form der angewandten empirischen Sozialforschung kennenzulernen, mithilfe derer wir unsere Programme und Projekte verbessern können. Wir erarbeiten uns gemeinsam, was die Evaluation von anderen Formen der Forschung unterscheidet und schauen dabei ganz genau auf die deutschsprachigen Standards für Evaluation. Schließlich erkunden wir die (deutschsprachige und internationale) Evaluierungslandschaft und Sie können sich in Bezug auf die für dich wichtigsten Akteure und Netzwerke orientieren. Wenn Sie in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind, können Sie einen Exkurs zu den OECD-DAC-Kriterien mitmachen.

  • Modul 2: Die Planungsphase

    Das zweite Modul können Sie nutzen, um Ihr Bild davon zu vervollständigen, was in der Planungsphase einer Evaluation zu tun ist (Evaluationsfragen, Ausschreibungen, Angebote usw.). Je nachdem ob Sie eher Evaluationen in Auftrag geben oder selbst evaluieren können Sie hier Ihre eigenen inhaltlichen Schwerpunkte wählen. Im Webinar ergänzen sich beide Perspektiven auf die Planung.

  • Modul 3: Designphase: Evaluierungsansätze und Programmlogiken

    Im dritten Modul bekommen Sie einen Überblick darüber, was unter einem „Evaluierungsansatz“ verstanden wird. Wir können nicht jeden einzelnen Ansatz kennenlernen, darum schauen wir uns die großen Strömungen an und was diese miteinander verbindet oder auch voneinander trennt.

    Außerdem sind Sie eingeladen, sich mit Programmlogiken auseinanderzusetzen, die in Wirkungsmodellen visualisiert werden können. Diese bilden eine wichtige Grundlage für alle Evaluationen, die theoriebasiert vorgehen.

  • Modul 4: Designphase: Methodenfokussierte und nutzenfokussierte Ansätze

    Die Designphase beschäftigt uns auch im vierten Modul. Hier schauen wir uns zwei Strömungen an, die in der Evaluation neben den theoriebasierten Ansätzen eine wichtige Rolle spielen, und zwar methodenfokussierte und nutzenfokussierte Ansätze.

  • Modul 5: Umsetzungsphase

    Im fünften Modul stehen die Datenerhebung und Datenauswertung in der Umsetzungsphase im Mittelpunkt.

    Sie lernen den Dreischritt Ergebnisse-Schlussfolgerungen-Empfehlungen kennen und bekommen Einblicke in verschiedene Methoden für diese drei Arbeitsschritte.

  • Modul 6: Berichtsphase

    Im sechsten Modul sind Sie eingeladen, die Kommunikation rund um Evaluation aus der Zielgruppenperspektive neu zu denken. Dafür machen wir einen kleinen Ausflug in die Welt der Wissenschaftskommunikation und lernen, was genau strategische Kommunikation beinhaltet.

    Im Detail schauen wir uns dann die Zielgruppen unseres Reporting an – nur wenn wir ein klares Bild von diesen Menschen haben, können wir in einer für sie nützlichen Weise kommunizieren. Außerdem spielen unsere Kommunikationsziele eine wichtige Rolle, der in der Praxis oft nicht genug Bedeutung beigemessen wird.

    Schließlich widmen wir uns noch den verschiedenen Berichtsformaten, die im Evaluationsbereich genutzt werden können.

Die Trainerin

Evelyn Funk

Hallo, ich bin Evelyn Funk, Evaluatorin und Trainerin in der EntwicklungszusammenarbeitIch arbeite mit Menschen, für die Wissenschaftlichkeit und Nutzbarkeit von Evaluation an erster Stelle stehen. In meinen interaktiv gestalteten Trainings zeige ich dir, wie du das Lernpotential aus Evaluation voll ausschöpfen kannst, ohne dass der wissenschaftliche Anspruch leidet.

Ich bin Politologin mit Magister-Abschluss der Uni Köln, Absolventin des Postgraduiertenprogramms am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Sprecherin des Arbeitskreises "Professionalisierung" der DeGEval, habe umfangreiche Evaluationserfahrung als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Centrums für Evaluation (CEval) und des DIE gesammelt und biete seit vielen Jahren ausnahmslos sehr gut bewertete Lehrveranstaltungen rund um das Thema Evaluation an – früher im Rahmen von FEEZ („Fortbildungsprogramm Evaluation in der Entwicklungszusammenarbeit“) und als Dozentin am CEval; seit 2017 als Lehrbeauftragte an der Hochschule Düsseldorf (HSD) und seit 2020 beim PME-Campus.

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