Gendersensible Planung Header v4

14. März 2023, 11:00-13:30 Uhr

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  • WARUM BIETEN WIR DIESES WEBINAR AN?

    In unserer Gesellschaft wächst das Bewusstsein dafür, dass die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern das demokratische Zusammenleben und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung verhindert.

    Auch in den beruflichen Feldern, die mit der Planung, dem Monitoring und der Evaluation von Vorhaben befasst sind, wächst das Interesse am Thema. Sei es, weil eine Organisation oder ein Unternehmen sich Gleichberechtigungs- und Diversitäts-Zielen verpflichtet haben; sei es, weil gerade internationale Projektanträge ohne einen deutlichen Bezug auf Gender in der Wirkungsmatrix oft abgelehnt werden, oder sei es, weil Projektmanager*innen die Erfahrung gemacht haben, dass Vorhaben in der Umsetzung scheitern können, wenn sie nicht alle Menschen und deren unterschiedliche Interessen gleichermaßen – von Anfang an – berücksichtigen.

    Interesse alleine reicht jedoch nicht. Es braucht passende Ansätze und Instrumente, um eine Geschlechterperspektive angemessen in Projekte und Programme integrieren zu können.

  • WORUM GEHT’S IN DIESEM WEBINAR?

    Ausgehend von der Einsicht, dass die Projektplanung kein geschlechtsneutrales Feld ist, möchten wir mit diesem Webinar einen komprimierten Einblick vermitteln, mit welchen Instrumenten eine Geschlechterperspektive in den Projektzyklus integriert werden kann. Dafür ist es zunächst wichtig, zentrale Begrifflichkeiten und feministische Politik-Ansätze vorzustellen, mit denen in der internationalen Debatte heute gearbeitet wird. Vor diesem normativ geprägten Hintergrund werden wir einen Schwerpunkt auf den Beginn der Projektplanung legen, denn: „Start as you mean to go on!“. Wie erkenne ich, ob und inwiefern Ungleichheit der Geschlechter ein Problem in meinem Vorhaben ist?

    In dem 2,5-stündigen Webinar wird es neben Inputs der Trainerin auch die Möglichkeit geben, anhand eines praktischen Beispiels in einer Kleingruppe eine gender-verantwortliche Planung vorzubereiten. In dem zeitlich begrenzten Rahmen werden zudem Tipps und Erfahrungen zur Formulierung von gender-sensiblen Projektzielen und Indikatoren (Monitoring) ausgetauscht.

  • WAS NEHME ICH DARÜBER HINAUS VOM WEBINAR MIT?

    Wollen ­ Wissen – Können sind die drei zentralen Elemente der Gender-Kompetenz. Im begrenzten zeitlichen Rahmen sollen zum einen Kenntnisse und Fachkompetenz über gendergerechte Ansätze und Instrumente in PME vermittelt werden, zum anderen bietet die praktische Arbeit in Kleingruppen die Möglichkeit, eigene Methodenkompetenzen zu erweitern. Darüber hinaus bietet das Format auch einen geschützten Raum, um über Geschlechternormen und -bilder, die innerhalb der eigenen Organisation bestehen, zu reflektieren.

    Alle Teilnehmer*innen erhalten ein Workbook, in dem neben den inhaltlichen Grundlagen auch weiterführende Webadressen enthalten sind.

  • AN WEN RICHTET SICH DAS WEBINAR?

    Das erstmalig vom PME-Campus angebotene Webinar zu Gender in PM&E richtet sich sowohl an Mitarbeiter*innen aus (Non Profit-) Organisationen als auch an Projektverantwortliche, die Projekte planen, begleiten oder auch evaluieren.

    Es ist auch für Mitarbeiter*innen aus dem Wissenschaftsmanagement und von Unternehmen von Interesse, die sich der Geschlechtergerechtigkeit oder auch dem Diversity Management verpflichtet haben.

    Das Webinar vermittelt Grundlagen zum feministischen und/oder Gender-Diskurs, und es ist als Einstieg in die fachspezifische Arbeit der Programm- und Projektplanung gedacht. Wenn Sie also entweder im Querschnittsthema Gender oder aber im Themenfeld PME erste Erfahrungen haben, und nun mehr über die Möglichkeiten der Verknüpfung beider wichtiger Bereiche erfahren möchten, ist dieses Webinar für Sie gut geeignet. Ein Großteil der Beispiele und Bezugspunkte wird aus dem Bereich der internationalen und Entwicklungspolitik entnommen; in der Diskussion werden wir jedoch Anknüpfungspunkte an andere Berufsfelder herstellen.

Das Webinar zur geschlechterorientierten Projektplanung

Webinar-FAQ

Im Webinar sollen alle die Möglichkeit haben, sich aktiv einzubringen und möglichst viel mitzunehmen. Aus diesem Grund haben wir die Anzahl der der Teilnehmenden auf maximal 15 Personen begrenzt!

Sie bekommen per E-Mail eine automatische Bestätigung Ihrer Anmeldung und weitere Infos zu den Zahlungsmodalitäten. Ein paar Tage vor dem Webinar erhalten Sie dann ein check-in-pdf mit dem Zugangslink zum Webinar-Raum und weiteren Informationen zur Vorbereitung.

Ihre Teilnahme am Webinar kostet 119,- EUR (inkl. USt.). Sie können per Banküberweisung (Vorkasse) bezahlen. Die genauen Zahlungsinformationen erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

Für Teilnehmer*innen außerhalb von Deutschland, die eine Umsatzsteuer-ID haben, wird die Rechnung gemäß Reverse Charge Verfahren ohne Umsatzsteuer ausgestellt. In dem Fall sind die Teilnehmer*innen dazu verpflichtet, die Umsatzsteuer bei ihrem Finanzamt selbst anzumelden und abzuführen.

Bitte melden Sie sich unter kontakt@pme-campus.de oder kontaktieren Sie uns gerne über das Kontaktformular.

Die Trainerin

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Dr. Birte Rodenberg, Soziologin, arbeitet seit vielen Jahren als unabhängige Evaluatorin, Beraterin und Moderatorin im Themen- und Arbeitsfeld der internationalen Politik und Entwicklungszusammenarbeit, u.a. für politische Stiftungen, Non-Profit- und Durchführungsorganisationen. Neben den Fachkompetenzen in Planung, Monitoring und Evaluierung, die sie gern in allen Formaten – persönlich, virtuell und hybrid – anwendet, verfügt sie über langjährige Erfahrung in der partizipativen Prozessberatung, insbesondere für Organisationen, die selbst politische Advocacyarbeit leisten. Selbst seit Jahrzehnten den internationalen feministischen Bewegungen verbunden, liegen ihre inhaltlichen Schwerpunkte in der Verankerung von Geschlechtergerechtigkeit in den oft als „geschlechtsneutral“ gefassten Themenfeldern internationaler Umwelt- und Entwicklungsfragen (wie Armutsbekämpfung, Klimawandel, Stadtentwicklung). Sie hat zahllose Gutachten, Studien, Recherchen und Analysen zu so genannten Nexus-Themen verfasst.

Sie ist Mitglied im Vorstand von Gender CC – Women for Climate Justice, dem internationalen Advocacy-Netzwerk für Gender- und Klimagerechtigkeit und Mitglied der Arbeitskreise Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe sowie Gender Mainstreaming der DeGEval.

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